Der Sport spielt seit je her in meinem Leben eine große Rolle. Wer im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, kommt beinahe zwangsläufig mit dem Fußball in Berührung. Seit frühester Kindheit schlägt mein Herz für einen Bundesligaverein, der nicht das in meiner Nachbarschaft dominierende blau als Vereinsfarbe hat.
Und vor nun fast 28 Jahren ist eine fußballerische Farbnuance in schwarz-weiß dazugekommen. Zuerst beruflich bedingt, dann ist daraus aber emotional weit mehr geworden.

Trotz meiner Begeisterung für das runde Leder habe ich mehr als 10 Jahre einen anderen, weit trainingsintensiveren Sport betrieben - den Radsport.
In den Jahren 78-82 mit einem jährlichen Pensum zwischen 20000 - 26000 km.
Das hört sich äußerst bescheiden an, wenn man es mit den Zahlen der heutigen Profis vergleicht.
Mir hat es damals 1979 geholfen, meine 15-monatige Bundeswehrzeit unter halbwegs menschlichen Bedingungen (und in einem illustren Kreis) in der Sportfördergruppe in Köln-Longerich zu absolvieren.
Und wenn aus dieser Zeit eine Prägung übrig geblieben ist, dann ist es Selbstdisziplin und ein gewisses Maß an Zeitmanagement.
Dass der Sport jetzt einen nicht unerheblichen Teil meines beruflichen Alltags ausmacht, war damals nicht zu ahnen. Für mich heute - ein Glücksfall.